Sportarten

Fußball

Die meisten Sportplätze in Europa sind für das Fußballspiel ausgelegt. Um dem beliebtesten Sport der Welt ausreichend Raum zu bieten, hat sich als allgemeine Platzgröße 100 x 64 Meter durchgesetzt. Die Platzgrößen variieren zwar, doch die Anforderungen an die Beleuchtung sind grundsätzlich gleich. Für die Spieler auf dem Feld ist die Sehentfernung in der Regel kürzer als 100 Meter. DIN EN 12193 sieht daher beim Fußball für Training und Freizeitsport (Beleuchtungsklasse III) die geringe horizontale Beleuchtungsstärke von 75 lx vor. Für Punktspiele mit Zuschauern muss es allerdings deutlich heller sein, da deren Sehentfernung zum Teil beträchtlich weiter ist als die der Spieler.

Hockey

Damit sie alles sehen können, ist für Sportler auf dem Spielfeld gutes Licht ein Muss. Da der Ball beim Hockey wesentlich kleiner als beispielsweise beim Fußball ist, sind die Anforderungen an die Beleuchtung entsprechend höher. 200lx (Klasse II und III) sollten es auf dem Spielfeld schon sein. Damit die Spieler die Geschwindigkeit des Balls richtig einschätzen können, ist auch die Gleichmäßigkeit der Beleuchtung besonders wichtig. Sie sollte in den Beleuchtungsklassen  I,II und III den Wert 0,7 nicht unterschreiten.

Tennis

Tennis ist ein sehr schnelles Spiel und stellt hohe Anforderungen an die Sehleistung der Spieler. Die zentralen Beleuchtungsstärken dürfen einige Meter über die Seitenlinien hinaus nur wenig abfallen, da die Spieler häufig auch in diesen Bereichen agieren. Ganz besonders wichtig ist es, auf guten Kontrast zwischen dem hellen Tennisball und dem dunklen Spielfeldhintergrund zu achten. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Hintergrund – das ist der Ballfang an den Stirnseiten des Spielfeldes – nicht zu dunkel ist, damit die Spieler den Kontrast nicht als zu stark empfinden. Ebenso wichtig: Im Flug über das Feld muss der Ball durchgehend gleichmäßig beleuchtet sein. Nur so können die Spieler Flugbahn und -geschwindigkeit richtig einschätzen. Daher ist eine flächige und gleichmäßige Beleuchtung erforderlich. Die Leuchten sollten in hoher Höhe montiert sein, um Blendungen der Spieler zu vermeiden.

Reitsport

Außenanlagen für den Pferdesport werden in Abhängigkeit von ihrer Größe mit Scheinwerfern und Strahlern auf einem oder mehreren hohen Masten beleuchtet. Je höher die Leuchten montiert sind, desto geringer ist die Gefahr von Blendung. Für Rennbahnen eignen sich abgeschirmte Mastleuchten bei geringeren Lichtpunkthöhen; diese werden parallel zur Rennstrecke positioniert. In beiden Fällen sind ausreichende vertikale Beleuchtungsstärken auf Reiter und Pferd wichtig. Nur so können Wertungsrichter, Trainer und Zuschauer die Akteure gut erkennen.

Golf

Das Golfspiel beginnt mit dem Erlernen des Abschlages im Übungsbereich (Driving Range). Künstliche Beleuchtung weitet die Übungsmöglichkeiten in die Dunkelstunden aus und hilft, die Übersicht zu behalten, wenn viele Spieler üben. Nach DIN EN 12193 soll die horizontale Beleuchtungsstärke am Abschlagpunkt mindestens 100 lx, die vertikale mindestens 50 lx betragen.

Skipisten

Die Beleuchtung auf den Skipisten ist sowohl für Nachtfahrten als auch tagsüber relevant. Gerade an düsteren Tagen, an denen die Nächte länger und die Tage kürzer werden ist eine gut ausgebaute Beleuchtung die ideale Voraussetzung, für eine sichere und spaßige Abfahrt mit dem selben Komfort – ob Tag oder Nacht. Die Lumosa Flutlichtbeleuchtung erfüllt die Anforderungen an die gleichmäßige Ausleuchtung über die gesamte Breite hinweg sowie an den Temperaturabfall in jeder Hinsicht. Eine spezielle Einstellung jeder einzelnen Leuchte verbessert die Sicht und Sichtbarkeit des Wintersportlers auch bei schlechten Wetterlagen und verbessert die Orientierung der Sportler, die z.B. durch Schneefall und Nebel erschwert wird.