LED-Beleuchtung für die Profis

Während sich die Bauarbeiten am Stadion in den letzten Zügen befinden, hat die Lumosa GmbH das LED-Flutlicht an den neuen Trainingsplätzen des SC Freiburg fertiggestellt. Diese befinden sich direkt neben der Spielstätte.

Stadion – SC Freiburg: Die Trainingsplätze grenzen direkt an das Stadion.

Verantwortlich für den Bau der Flutlicht-Anlage war die Lumosa GmbH in Kooperation mit ihrem Installationspartner FSB GmbH aus Wiesbaden. Das Unternehmen  versorgt nicht nur die Stadien der Proficlubs mit Flutlicht, sondern auch kleine Vereins- sowie Trainingsplätze.

„In welcher Klasse der Verein auch immer spielt: Mit Lumosa ist die Beleuchtung definitiv Champions League. Denn ‚Campo Sportivo‘ ist seit Jahren das Nonplusultra in der LED-Flutlichttechnik. Und das bei einem unschlagbaren Preis Leistungs-Verhältnis“, so Lumosa. Über 1.000 Sportfelder hat Lumosa bereits mit LED-Flutlicht ausgerüstet. Dabei wird jede Flutlichtanlage auf die vorhandene Platzinfrastruktur eingestellt.

Denn bei jedem Sportverein sind die Dimension, Position und Höhen der Flutlichtmasten sowie die Abmessungen der Sportfelder verschieden. Darüber hinaus beeinflusst die Spielklasse des Vereins die Anforderung hinsichtlich Lichtstärke, Gleichmäßigkeit und Blendung. Bezogen auf den SC Freiburg stattete Lumosa zwei Trainingsplätze sowie zwei Plätze für das Torwarttraining mit LED-Flutlicht aus.

Flutlichtanlage aus dem Hause Lumosa.

Nach Angaben von Lumosa-Geschäftsführer Martin Leidl liegt die Beleuchtungsstärke dabei jeweils bei 400 Lux im Mittel. „Neben der Ausarbeitung der Lichtplanung haben wir uns darüber hinaus um die Konfiguration und Einstellung der Leuchten gemäß den Vorgaben des Vereins sowie den lokalen Umfeldbedingungen gekümmert“, so Leidl weiter.

Des Weiteren habe es aufgrund des Standorts des SC-Stadions diverse Herausforderungen und Besonderheiten bei der Installation des Flutlichts gegeben: „Hier sind vor allem sind die besonderen Umweltvorschriften aufgrund der Nähe zum Freiburger Flugplatz zu nennen.

Beispielsweise gab es besondere Anforderungen an den Blendschutz aufgrund des Flugbetriebs. Ferner wurde die Steuerung des Flutlichts mittels Lumosa Steuerinterface in die Gebäudeleittechnik integriert und es musste darauf geachtet werden, dass bei angeschaltetem Flutlicht Kameraaufzeichnungen auch in Slow- Motion und mit erhöhtem Farbwiedergabeindex möglich sind.“

Nach Angaben von Lumosa wurde die verwendete LED-Leuchte CS860Pro jeweils spezifisch an die genannten Anforderungen angepasst: „Wir haben eine Lichtfarbe von 4.000 Kelvin verwendet, um die Umweltauflagen zu erfüllen, zudem mussten spezielle Blendschutzsysteme inklusive spezifischer Lichtplanung wegen des Flugbetriebs installiert werden. Vorgabe war ein außerordentlich homogenes Lichtbild mit einer hohen Gleichmäßigkeit von mehr als 0,8 min/mit.“, erklärt Leidl.

Die Beleuchtungsanlage liegt bei 400 Lux im Mittel.

Zusammengefasst sei nun eine individuelle Beleuchtungsstärkenregelung durch die intuitive Lichtsteuerung LumosaTouch möglich. Dies umfasse den Spielbetrieb, verschiedene Trainingslevel oder eine Halbfeldbeleuchtuung. Generell kann mittels Lumosa Touch die Beleuchtung jedes einzelnen Bereichs der Sportanlage individuell gesteuert werden – ob vom Trainer oder von ausgewählten Personen auf verschiedenen Autorisierungsstufen zur Kontrolle des Lichts.

„Hunderte von Vereinen erfreuen sich bereits an der einfachen und intuitiven Bedienung der LumosaTouch Lichtsteuerung. Per PC, Tablet oder Smartphone ist sie von jedwedem Standort aus möglich. Und bei besonderen Anlässen zaubert Lumosa sogar einzigartige Lichteffekte oder gar eine Lichtshow in die Großarena oder auf den kleinen Vereinssportplatz“, lässt das Unternehmen wissen.

Gegenüber Stadionwelt erklärt Leidl, dass die Leuchten bereits installiert wurden und betriebsbereit seien. „Die COVID-19-Pandemie hat unsere Arbeiten glücklicherweise nicht beeinflusst, so dass das Training des SC Freiburg in den kommenden Wintermonaten in unmittelbarer Nähe zum neuen Stadion stattfinden kann.“ (Stadionwelt, 30.10.2020)