Fallstudie: LED Flutlichtanlage Driving Range

Anforderungen an Driving Range nach DIN EN12193 „Sportstätten“

Die Driving Range wird je nach Nutzungsverhalten und Größe nicht dauerhaft über den Abend hinweg bespielt. Ein Aus- und Ein-Schalten ist bis dato nicht zu empfehlen, da konventionelle Halogenmetalldampflampen eine Abkühlungs- und Aufwärmphase durchlaufen müssen, ehe sie wieder die volle Lichtleistung besitzen. Das ist natürlich unkomfortabel für die wartenden Spieler und erhöht zudem den Verschleiß der Lampen.

Dank der LED-Technik und derer Eigenschaft, ohne Vorglühzeit zu starten und sich stufenlos Dimmen zu lassen, lässt sich dieses Problem galant umgehen. Durch die Dimmung (zeit – oder bewegungsgesteuert) wird die Beleuchtung dann auf 100% betrieben, wenn sie bespielt wird. Ansonsten kann auf 10% Positionslicht herunter gedimmt werden.

Die 9-Loch- oder 18-Loch-Anlagen für das Golfspiel werden – anders als die Driving Range – selten komplett beleuchtet. Dies ist eine sehr energieaufwändige und wartungsintensive Installation, so das nur wenige Golf Clubs sich diesen Luxus Leisten möchten.

Die Wartung einer Vielzahl von Halogenmetalldampflampen kann auf einer kompletten Golf-Anlage gerne eine Person über das Jahr hinweg beschäftigen. Zuzüglich Material und Energiekosten können diese Aufwendungen nur schwer finanziert werden.

Während konventionelle Leuchten regelmäßig gewechselt müssen (in 16m Höhe), bietet die LED einen wartungsfreien Betrieb bei gleichzeitiger Stromersparnis durch die höhere Effizienz.

Auch hier bietet sich eine gesteuerte Beleuchtungsanlage an. Nicht jeder Kurs wird permanent bespielt, so dass hier weitere Energie eingespart werden kann. Zum Beispiel mit GPS ausgerüsteten Golfcarts, die mit der Beleuchtungsteuerung kommunizieren und die betreffende Golfbahn (Loch) sowie weitere sich in der Nähe befindliche Leuchten einschalten. Dies auch gerne in verschiedenen Dimmstufen.

Ergebnis:

Mittlere Beleuchtungsstärke Em: 140 lx

Minimale Beleuchtungsstärke Emin: 75 lx

Maximale Beleuchtungsstärke Emax: 431 lx

Gleichmäßigkeit Uo Emin/Em: 0,84

Ungleichmäßigkeit Ud Emin/Emax: 0,67

Gesamtleistung: 5,6 kW


Länge Abschlag-Loch: 450 m

Breite Green: 40 m

Gesamtleistung: 52,5kW


Quellen:
DIN EN 12193
DIN EN 12464
CIE: 154 „Maintenance of outdoor lighting systems“
licht.wissen 08 Sport und Freizeit

Software:
ReluxPro 2016.1.1.
Calculux 7.7.1.0.
DIALux 4.13