Fallstudie: LED Flutlichtanlage auf dem Tennisplatz

Beleuchtete Tennisplätze haben einen hohen Freizeitwert
Im Sommer können die Spieler die kühlen Abendstunden nutzen, im Frühling oder im Herbst auch dann noch spielen, wenn die Sonne längst untergegangen ist. Besonderen Komfort bieten Beleuchtungsanlagen, deren Licht in Stufen geschaltet werden kann: z.B. mit 500 lx Beleuchtungsstärke (Beleuchtungsklasse I), die in zwei Schaltstufen auf 300 lx und 200 lx reduzierbar sind. Damit haben Spieler je nach Anforderung die Wahl zwischen unterschiedlichen Beleuchtungsniveaus

Fallstudie Tennis

Anforderungen an Tennisfelder nach DIN EN12193 „Sportstätten“

Klasse Horizontale Beleuchtungsstärke
Em in lx
Gleichmäßigkeit
Uo = Emin/Em
Blendung
GR
I 500 lx 0,7 50
II 300 lx 0,7 50
III 200 lx 0,655

Wichtig für ein komfortables Bespielen des Platzes ist die Begrenzung der Direktblendung. Um diese zu bewerten hat die internationale Beleuchtungskommission CIE das GR-Verfahren (Glare Rating) definiert. Dabei wird die Helligkeit der beleuchteten Sportfläche in Beziehung zur Helligkeit der Lichtquellen gesetzt. Das errechnete Verhältnis reicht auf einer Skala von 10 für „keine Blendung“ bis 90 für „unerträgliche Blendung“. Für Sportfelder wird ein Wert von unter 50 angestrebt.

In der Praxis finden wir Anlagen mit 4 Masten, die 2 oder 3 Tennisplätze ausleuchten. Bei 2 Plätzen und Klasse II (300lx) werden 4 x 2.000W Halogenmetalldampflampen benötigt. Da die Plätze nicht zwangsläufig immer zu gleichen Zeit bespielt werden, bietet es sich an, nur den Platz auszuleuchten, der bespielt wird. Ein Ausschalten hätte zur Folge, dass dieser nur von einer Seite beleuchtet werden kann, was unkomfortabel hinsichtlich dem Schattenwurf und der geforderten Gleichmäßigkeit ist.

Als energieeffiziente und flexible Alternative bietet die LED-Technik mehrere Lösungen. Hier die Berechnung mit 4-LED Leuchten vom Typ Lumosa CS850.

3D-Falschfarbenansicht 4x Lumosa LED Sportstättenbeleuchtung

Ergebnis:

Mittlere Beleuchtungsstärke Em: 342 lx

Minimale Beleuchtungsstärke Emin: 287 lx

Maximale Beleuchtungsstärke Emax: 431 lx

Gleichmäßigkeit Uo Emin/Em: 0,84

Ungleichmäßigkeit Ud Emin/Emax: 0,67

Gesamtleistung: 5,6 kW

Die Wartungsarbeiten, die bei konventionellen Leuchten zwingend anfallen, entfallen hierbei komplett. Dadurch ist eine weitere Kosteneinsparung möglich.

Die LED hat zudem noch zwei weitere unschlagbare Eigenschaften. Sie lässt sich ohne Vorglühzeit auf 100% Leistung einschalten und kann stufenlos gedimmt werden, sich also intelligent der geforderten Beleuchtungsstärke anpassen.

Durch das intelligente Leuchtendesign der Lumsa CS850 mit 8 individuell einstellbaren LED-Modulen, lassen sich die Tennisplätze sehr geleichmäßig ausleuchten.

Jedes LED-Modul wird ab Werk auf die Anforderungen voreingestellt. Es muss nur Montiert und angeschlossen werden. Die Module lassen sich separat dimmen und ansteuern. Wenn z.B nur der linke Platz bespielt und beleuchtet werden soll, werden ausschließlich die betreffenden Module der Leuchten in der Art angesteuert, dass die gewünschte Beleuchtungsstärke und die Gleichmäßigkeit erreicht wird. Ganz bequem über Smartphone, Tablet oder PC.

Das lässt sich natürlich auch mit 3 Tennisfeldern realisieren:

3D-Falschfarbenansicht mit Lumosa LED Sportstättenbeleuchtung

Hier der visuelle Unterscheid zwischen konventioneller Beleuchtung (hinten) und Lumosa LED Beleuchtung (vorne)

Quellen:
DIN EN 12193
DIN EN 12464
CIE: 154 „Maintenance of outdoor lighting systems“
licht.wissen 08 Sport und Freizeit
WIKIPEDIA

Software:
ReluxPro 2016.1.1.
Calculux 7.7.1.0
DIALux 4.13 

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